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Philippinen importieren wieder spanisches Schweinefleisch nach Überprüfung der ASP-Maßnahmen

Nach Anerkennung der ASP-Regionalisierung genehmigen die Philippinen erneut Schweinefleischimporte aus Spanien.

21 Mai 2026
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Laut der offiziellen Website des philippinischen Landwirtschaftsministeriums hat das Land die vorübergehende Einfuhrsperre für Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse aus Spanien aufgehoben, nachdem es die im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ergriffenen Regionalisierungsmaßnahmen offiziell anerkannt hat.

Nach den Handelsbeschränkungen, die infolge des Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in Spanien verhängt worden waren, gehörten die Philippinen neben Japan – das weiterhin Importe von spanischem Schweinefleisch untersagt – zu den wichtigsten Märkten, deren Wiederöffnung für spanische Schweinefleischexporte noch ausstand.

Die Entscheidung wurde mit dem vom philippinischen Landwirtschaftsminister Francisco P. Tiu Laurel Jr. unterzeichneten Rundschreiben Nr. 22 des Ministeriums offiziell bekannt gegeben. Die Philippinen hatten im vergangenen Jahr nach dem Nachweis der Seuche in der Provinz Barcelona die Einfuhr von spanischem Schweinefleisch durch die Memorandum Order Nr. 75 ausgesetzt.

Gemäß der neuen Richtlinie müssen alle Einfuhren den bilateralen Importprotokollen, den philippinischen Quarantänevorschriften sowie den im Verwaltungsrundschreiben Nr. 12 von 2025 festgelegten Leitlinien entsprechen, mit dem der Rahmen für die bilaterale Anerkennung der ASP-Regionalisierung zwischen anerkannten Handelspartnern geschaffen wurde.

Das philippinische Bureau of Animal Industry kam nach Abschluss seiner fachlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass Spanien über ausreichende veterinärmedizinische Überwachungs- und Seuchenbekämpfungsmaßnahmen verfügt, um das Risiko einer Übertragung der ASP durch importierte Schweinefleischerzeugnisse zu minimieren. Darüber hinaus haben die Veterinärbehörden beider Länder die technischen Bedingungen für Lieferungen aus Gebieten festgelegt, die als risikoarm eingestuft werden.

Die philippinische Regierung geht davon aus, dass diese Wiedereröffnung dazu beitragen wird, die Bezugsquellen für Schweinefleisch zu diversifizieren und die Preise auf dem heimischen Markt zu stabilisieren, während das Land nach den Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest weiterhin daran arbeitet, seinen Schweinebestand wieder aufzubauen. Spanien ist einer der weltweit führenden Schweinefleischexporteure und hat seit Langem den Status eines zugelassenen Lieferanten für den philippinischen Markt inne.

Das Landwirtschaftsministerium erklärte, dass die Verordnung sofort in Kraft tritt und so lange gültig bleibt, bis sie schriftlich widerrufen oder geändert wird.

15. Mai 2026/ DA/ Philippinen.
https://www.da.gov.ph/

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